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Fulda
Samstag, 23. September, 2017
Spielen wir eine Runde „Was wäre, wenn?“: Wenn „Mutti“ nach der letzten Wahl nicht Kanzlerin geblieben wäre, wären unsere Grenzen für Migranten vielleicht weniger durchlässig geworden. Wäre die SPD nicht in die Regierung gekommen, wäre der Mindestlohn wahrscheinlich nicht beschlossen worden. Hätte die FDP was zu sagen gehabt, wäre es vielleicht zu Steuersenkungen gekommen. Hätten die Grünen mitregiert – womöglich würden in Deutschland bereits jetzt viel mehr Elektroautos fahren. Und wäre es nicht zu einer großen Koalition gekommen, wären wahrscheinlich auch zwei Entscheidungen, die auf Kosten der jungen Generation gehen, nicht gefallen: Nur weil beide Parteien einen Deal machten, konnte die CDU die Mütterrente durchsetzen und die SPD die Rente mit 63. Nun gibt es mehr Geld für Alte, und die Jüngeren müssen sich darauf einstellen, dass die Rente – wenn sie mal an der Reihe sind – nicht mehr reicht.

Spielen wir eine Runde „Was wäre, wenn?“: Wenn „Mutti“ nach der letzten Wahl nicht Kanzlerin geblieben wäre, wären unsere Grenzen für Migranten vielleicht weniger durchlässig geworden. Wäre die SPD nicht in die Regierung gekommen, wäre der Mindestlohn wahrscheinlich nicht beschlossen worden. Hätte die FDP was zu sagen gehabt, wäre es vielleicht zu Steuersenkungen gekommen. Hätten die Grünen mitregiert – womöglich würden in Deutschland bereits jetzt viel mehr Elektroautos fahren. Und wäre es nicht zu einer großen Koalition gekommen, wären wahrscheinlich auch zwei Entscheidungen, die auf Kosten der jungen Generation gehen, nicht gefallen: Nur weil beide Parteien einen Deal machten, konnte die CDU die Mütterrente durchsetzen und die SPD die Rente mit 63. Nun gibt es mehr Geld für Alte, und die Jüngeren müssen sich darauf einstellen, dass die Rente – wenn sie mal an der Reihe sind – nicht mehr reicht.

Hätte, hätte, Fahrradkette. Okay, es ist zugebenermaßen schwierig vorherzusagen, was so während einer vierjährigen Wahlperiode passiert. Die Flüchtlingskrise zum Beispiel hatte niemand auf dem Schirm, als wir das letzte Mal vor vier Jahren entscheiden mussten, bei wem wir unser Kreuzchen setzen. Aber wer nicht wählt, vergibt damit eine Möglichkeit, über die Zukunft mitzuentscheiden. Und leider vergeben viel zu viele von uns diese Chance. Wahrscheinlich wäre manches anders gelaufen, wenn mehr Jüngere im Jahr 2013 zur Wahl gegangen wären.

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