Phil-Collins-Sounds, Cateringdiebe und tolle Stimmung – der Countdown zum Propsteifestival läuft

Nur noch wenige Wochen, dann startet in Fulda das Propsteifestival 2017 mit SpeedSwing, Fred Boneskin, Phil und Annika Zellmer. In der aktuellen Ausgabe unseres move-Magazins haben wir Stars, Bekanntheiten und Fuldaer nach ihren Lieblingsfestival-Erinnerungen gefragt. Auch Phil-Sänger Jürgen Mayer und die Jungs von Fred Boneskin haben für uns in ihren Erinnerungen gewühlt.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat move36 gemeinsam mit den Organisatoren eine Fuldaer Vorband für das Propsteifestival gesucht. Gewonnen haben die Jungs von Fred Boneskin, die uns gleich mal ihre Lieblingsfestivalstory verraten haben:

„Auf dem Lakesound Festival 2015, auf dem wir am ersten Tag spielten, mogelten wir uns am zweiten Tag in den Backstagebereich und fanden erfreut ein schön aufgebahrtes, leckeres Buffet vor. Wir wussten, dass die Jungs von Itchy Poopzkid (Ab jetzt ja nur noch „Itchy“) gleich von der Bühne kommen und dachten, es wäre irgendwie witzig, sie nach ihrem Set gebührend willkommen zu heißen. In unserem stark betrunkenen Zustand plünderten wir das Buffet und schlugen uns so richtig die Bäuche voll. Keiner von uns weiß noch so genau, was passiert ist, aber irgendwann kamen die Veranstalter und wiesen uns darauf hin, dass das Catering nur für die am Abend spielenden Bands gedacht sei. Das Bier war aber einfach zu kühl und das Essen zu lecker … Wir ließen es uns deshalb nicht nehmen, noch mit den Veranstaltern und dem einen oder anderen Bierchen auf den für uns erfolgreichen Abend anzustoßen.

Als die Jungs von Itchy von der Bühne kamen, fanden sie vier betrunkene Volldeppen vor, die ihnen ihr Catering halb aufgegessen und das kalte Bier weggetrunken hatten. Wir hielten noch ein wenig oberflächlichen Bandsmalltalk und schmuggelten schließlich einen von den Jungs signierten Porzellanteller (wir fanden auf die Schnelle nichts Besseres) aus dem Backstage. Wir dampften ab – etwas peinlich berührt, weil wir zu betrunken waren, um ein ordentliches Gespräch aufzubauen, aber wir waren satt und zufrieden.“

Beim Propsteifestival werden sie hoffentlich niemandem die Verpflegung streitig machen …
Wir freuen uns sehr dieses Jahr auf dem Propsteifestival zu spielen und unsere Hardrock-Show wieder vor regionalem Publikum zu präsentieren. Wir waren selbst gern dort bei Bands wie Fiddlers Green und sind gespannt was das Fuldaer Festival-Publikum uns so an feierwütiger Stimmung entgegenbringen kann.

Haupt-Act am 17. Juni ist die Phil-Collins-Tribute-Band Phil. Phil-Double Jürgen Mayer (51) hat mit uns über Fans und das erste Treffen mit seinem Vorbild gesprochen.

Welches Festivalerlebnis wirst du nie vergessen?

Das war bei Rock am Ring und damals haben Deep Purple gespielt. Das ist auch schon eine Weile her. Aber das war genial.

Was ist das Verrückteste, was du auf einer Bühne erlebt hast?

Das ist eigentlich insgesamt Phil. Es ist so verrückt, wie ein Film. Wir machen das ja semiprofessionell. Die Stimmung und die Atmosphäre mit dem Publikum sind einfach unschlagbar.

Aber es gab auch so Highlights. Ich war beispielsweise mal bei Drums & Drums, das ist ein Zusammenschluss weltbekannter Drummer. Aus Deutschland war Armin Rühl von Grönemeyer. Mich haben sie damals als Sänger für „In the air tonight“ eingeladen. Das war in Karlsruhe eine großes Open Air und ein echtes Erlebnis.

Womit haben euch eure Fans mal überrascht?

Ja, sie überraschen uns schon damit, dass sie sich zu Jubiläen tolle Geschenke überlegen. Einer hat uns mal eine Metallskulptur gebaut. Das muss der mit einer CNC-Fräse gemacht haben. Als er uns die überreicht hat, hat er erzählt, dass er schon 14-mal da war. Die Skulptur steht jetzt bei uns im Studio, direkt neben der Schottlandkarte. Wir sind nämlich totale Whiskyfans.

Phil Collins ist ja dieses Jahr auch wieder auf Tour. Ihr habt ihn auch schon mal getroffen. Wie kam es dazu?

Das war 2004, als er die First Farwell Tour gemacht hat. Da haben wir dem Management aus einer Laune heraus geschrieben, dass wir uns auf ihn freuen und auch zu einem der Konzerte kommen. Wir haben allerdings nicht damit gerechnet, dass die Managerin uns antwortet und schreibt: „Das ist schön, dass ihr kommt. Aber ihr seid eingeladen. Phil will euch kennenlernen“. Ich saß grade im Auto, als ich es gehört habe, und da ist fast mein Autodach geplatzt.

Und wie war das Treffen?

Wir durften erstmal beim Soundcheck zuschauen – so geil. Dann kam Phil Collins von der Bühne, kam auf mich zu und fragte: „Are you me?“ Er hat einfach einen Humor, den ich sehr liebe. Seit dem stehen wir in unregelmäßigem Kontakt, schreiben uns zu Geburtstagen und so. Das ist sehr entspannt.

Alle Infos zum Propsteifestival findest du in unserem Eventkalender.

Tickets gibt es in den Geschäftsstellen der Fulder Zeitung und bei AdTicket.

Und weitere tolle Festivals, die du nicht verpassen darfst, haben wir hier zusammengestellt.

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QuelleFotos: Bands
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Buchstabendompteurin im Dienste der move36-Redaktion mit einem besonderen Blick auf gesellschaftliche Brennpunkte der Region.