Lauter. Härter. Derber. Das Ding ist für alle Metalheads ein Pflichttermin: die zweite Auflage des Fuldamage-Festivals im Kreuz am Freitag. Die Initiatoren wollen nicht nur feiern, sondern Fulda als Veranstaltungsort damit attraktiver machen. Außerdem gibt’s einige Änderungen zum Vorjahr.

„Früher gab‘s mal eine richtige Metalszene hier, die ist aber weggebrochen, weil ihr kein Forum mehr geboten wurde“, meint Thomas van de Scheck, Mitorganisator und Frontmann von Hell-O-Matic, die am Freitag natürlich auch beim Fuldamage-Festival spielen. Die Metaler als Zielgruppe hätten Stadt, Clubs und Veranstalter immer etwas vernachlässigt, und heute fahren die meisten Metalbands auf ihren Touren an Fulda vorbei. „Aber ich glaube, die Musik ist interessant und spannend genug, um dafür ein größeres Publikum zu generieren“, so Thomas weiter. Es gebe ja schließlich noch mehr als Pop und Deutschrock.

Seiner Band und dem Kreuz geht es auch darum, Fulda als Veranstaltungsort attraktiver zu machen. Daher ziehen sie das Konzert dieses Jahr überregionaler auf. Mit Heldmaschine aus Koblenz haben sie einen recht bekannten Act aus dem Genre Neue Deutsche Härte für die Bühne gewonnen. Schattenmann aus Nürnberg sorgen für Gothic und Industrial, und Hell-O-Matic hat seinen ganz eigenen Stil im Soundgepäck des neuen Albums „What an excellent day for an exorcism“: Scary Metal nennen sie ihn (Ein Portrait der Fuldaer Band anlässlich deren Auftritts auf dem Wacken-Festival kannst du in unserer Juniausgabe lesen).

Das Event soll eine feste Größe werden

Vor allem technisch trumpfen die Veranstalter dieses Jahr auf. Nachdem vergangenes Jahr der Sound technisch nicht so berauschend war, haben sie nun mehr in die Anlage und Lightshow investiert. Außerdem seien vier Bands beim letzten Mal zu viel gewesen für einen Freitagabend. „Man hat gemerkt: Bei vielen Besuchern war dann einfach irgendwie die Luft raus.“

Ein Metal-Festival mit diesem Konzept hat es in Fulda jedenfalls bisher noch nicht gegeben. „Let’s burn the shit out of Fulda“, schreiben sie auf Facebook. Thomas und die Orga-Crew glauben, dass die zweite Auflage gut ankommen wird. „Wir sind ja noch in der Findungsphase, aber wir wollen das Event als feste Größe etablieren“, so der Musiker.

Die Band Heldmaschine aus Koblenz

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