Das Abi ist fast geschafft. Aber wie geht es danach weiter? Viele Schülerinnen und Schüler haben keinen Plan. Der achte Abi-go-Tag der Richard Müller Schule hat ihnen gezeigt, was es alles für Möglichkeiten gibt.

Beim Abi-go-Tag standen 30 Universitäten, Hochschulen und Firmen den Abiturienten zum Thema Ausbildung Rede und Antwort. „Dieser Tag ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Schule und Beruf“, betont Claudia Hümmler-Hille, Leiterin der Richard Müller Schule.

Mittlerweile hat der Tag Tradition. Die Betriebe melden sich selbstständig bei der RiMS und wollen die Schüler über die Zeit nach dem Abitur aufklären. Dabei gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, sich selbstständig zu informieren. Wozu dann noch so eine Messe? „Man kann vieles, man muss es aber auch tun“, merkt Hümmler-Hille an. „Wir stellen immer wieder fest, dass sich die Schüler viel zu wenig informieren. Dazu kommt, dass der Markt der Möglichkeiten heute unheimlich groß ist. Das erschlägt die Schüler. Sie wissen gar nicht wo sie anfangen sollen.“

Das denken die Schüler über den Abi-go-Tag

Das können die Schüler nur bestätigen. „Ich habe heute Dinge gesehen, an die ich gar nicht gedacht habe, zum Beispiel Ausbildungen in der IT. Vor der Messe wusste ich gar nicht, was ich mal machen möchte. Jetzt habe ich viele Anhaltspunkte, über die ich nachdenken kann. Die Bundeswehr fand ich zum Beispiel sehr interessant“, beschreibt Latonia von der Eduard-Stieler-Schule ihren Abi-go-Tag.

„Am Anfang war ich mir schon sicher, dass ich nach der Schule dual bei der Sparkasse studieren will. Aber seitdem ich hier bin, sehe ich, dass es noch so viele andere Möglichkeiten gibt“, erklärt Maria von der Handelsschule Hermann. Sie hat sich über ein Jahr als Aupair, die Ausbildung zur Bankkauffrau und Eventmanagement informiert.

So zufrieden sind die Aussteller

Die Resonanz der Schüler insgesamt war top, findet Hümmler Hille. Mehr als 1000 Oberstufenschüler aus der ganzen Region kamen vorbei. Die Aussteller freut’s. „Eigentlich haben wir gar nicht mit so vielen Interessenten gerechnet. Unser Vortrag ist ausgebucht. Wir informieren die Schüler über die gesamte Ausbildung und Studienmöglichkeiten“, erklärt Ralf Müller vom Polizeipräsidium Osthessen. Was sind Einstellungsvoraussetzungen? Wie bereitet man sich auf die Tests vor? Diese Fragen interessierten die Jugendlichen.

Die Hochschule Fulda klärte über alles rund ums Studium auf. „Einige Schüler wollten von uns sogar wissen, wie ein Lehramtsstudium aussieht, dabei bieten wir das gar nicht an. Die meisten informierten sich aber über grundlegende Dinge. Zum Beispiel: Was kann ich in Fulda studieren? Welche Bewerbungsfristen gibt es?“, blickt Lotta-Marie Fischer, Studentin der Hochschule Fulda, auf den Abi-go-Tag zurück.

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