Ist das Kunst oder kann das weg? In Österreich sorgt eine monströse Penisskulptur derzeit für Schlagzeilen. Das Problem: Er steht neben einem Pilgerweg.

mit dpa-Material

Zwei Meter groß ist das beste Stück des Kunsthändlers Jürgen Hesz. Dummerweise steht der Stein-Penis direkt neben einem Pilgerweg, der zu Ostern stark frequentiert wird. Das freut natürlich nicht jeden.

Die Gemeinde bat den 53-Jährigen bereits, das Ding an anderer Stelle in seinem ebenfalls großen Park aufzustellen. Zwischenzeitlich hatten sie sogar versucht, einen Sichtschutz aufzustellen. Doch Hesz hat eine viel bessere Idee: Er habe als Verhüllung bereits ein großes Kondom in Auftrag gegeben. „Welche Farbe es haben wird, steht noch nicht fest.“ Es solle aber einen kreativen Aufdruck bekommen: „Gelobt sei, was hart macht. Oder: Gelobt sei, was hart wird“, so Hesz.

Böse Absichten habe der Kunsthändler mit der Skulptur nicht gehabt. Er habe den Penis vielmehr im Zuge des „Frühlingserwachens“ in seinem drei Hektar großen Park umgestellt.

Angesichts der aufsehenerregenden Geschichte rund um den Phallus geht der Bürgermeister des Örtchens davon aus, dass an diesem Osterwochenende deutlich mehr Pilger kommen als sonst.

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