Einmal Urlaub in Israel. Bitte was? Gott nein – da ist es doch mega gefährlich. Denkst du. Wann hast du das letzte mal was von Anschlägen da gehört? Siehst du. Also lass dich auf das Abenteuer Israel ein – zusammen mit den Franziskanern.

Bruder Pascal Sommerstorfer

Sehnsucht nach Spiritualität

Vom 19. September bis 2. Oktober hast du die Chance Israel kennenzulernen. „Auf dem Programm stehen nicht nur klassische Touristenattraktionen wie die Klagemauer, es geht um eine Begegnung mit dem Land“, erklärt Bruder Pascal Sommerstorfer von den Franziskanern. Die Auseinandersetzung mit der Bibel im spirituellen Sinn stehe im Fokus. „Die Reise hat eine starke geistliche Dimension und ist ein Projekt speziell für junge Leute.“ Viele jüngere sehnten sich nach Spiritualität. Nur gebe es kaum Angebote für sie. Mit der Israelreise wollen die Franziskaner diese Nische füllen und Gemeinschaft stiften.

Safety first

„Das ist die erste Reise nach Israel, die wir in der Form anbieten. Ich bin zuversichtlich, dass das gut ankommen wird.“ Gedanken um seine Sicherheit brauche man sich keine machen. Bruder Gregor Geiger, der die Gruppe in Israel begleitet, kenne das Land wie seine Westentasche. Seit 15 Jahren lebt der Franziskaner im Heiligen Land, unterrichtet Bibelwissenschaften an der hebräischen Uni in Jerusalem. „Mit ihm fühle ich mich sicher, er weiß, wo man aufpassen muss“, so Bruder Pascal.

Grabeskirche statt Hotelbett

Die bis zu 18-köpfige Gruppe besucht die Orte, die auch in der Bibel eine Rolle spielen. „Parallel dazu lesen wir die Geschichten. So bekommt man ein Gefühl für das Land und die Leute und ein anderes, neues Verständnis für die Bibel.“ Highlight der Reise ist die Grabeskirche. Hier kann jeder, der sich traut, eine Nacht verbringen. „Das ist was Einmaliges, das so bei keiner Israelreise angeboten wird.“ Was sonst noch auf dem Programm steht, liest du hier. Kosten: rund 950 Euro pro Person.

Wenn du Bock auf Israel hast, solltest du auch beim Vortreffen am 23. Juni im Franziskanerkloster in Berlin Pankow vorbeischauen. Da kriegst du eine Einführung in die politische Situation. „Man soll ein Gefühl dafür bekommen, wo man sich befindet.“

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